Herzlich Willkommen
auf der Internetseite des Saar-Hunsrück EXPRESS!
Wir laden Sie ein zu einer spannenden Entdeckungsreise in eine einmalige Region. Steigen Sie ein!
Mit dem Saar-Hunsrück EXPRESS bietet sich die Möglichkeit, die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft des Naturparks Saar-Hunsrück auf einmalige und unvergessliche Art und Weise zu erleben. Das Betreten der historischen Uerdinger Schienenbusse gleicht fast einer Zeitreise. Ältere Passagiere fühlen sich in frühere Tage zurückversetzt, als die „Roten Brummer“ noch täglich über Hunsrück und Hochwald knatterten. Die jüngeren Fahrgäste sind sofort begeistert vom Flair der „alten Eisenbahn“. Nimmt man Platz auf einer der rustikalen, aber bequemen gepolsterten Sitzbänke, die sich übrigens je nach Fahrtrichtung umklappen lassen, so fällt sofort der hervorragende Rundumblick auf. Bei gemächlichen 50 km/h Reisegeschwindigkeit hat man reichlich Gelegenheit, die Blicke schweifen zu lassen. Am Fenster ziehen Wiesen, Hecken und Raine vorbei, unterbrochen von ausgedehnten Waldflächen, artenreichen Bachläufen und feuchten Moorgebieten (Hangbrüchen). Dem Reisenden eröffnen sich völlig neue Perspektiven auf eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft. Vor allem die kleinen Passagiere nutzen gerne die Gelegenheit, ganz vorne dem Lokführer über die Schulter zu schauen und verfolgen ganz genau, welche Hebel und Knöpfe bedient werden müssen, um das urige Gefährt in Bewegung zu setzen. An den verschiedenen Haltestellen des Saar-Hunsrück EXPRESS laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Wander- und Radwege ein, die raue Schönheit des Hunsrücks näher zu erkunden. Besonders empfehlenswert in Kombination mit einem Ausflug per Bahn sind der mehrfach ausgezeichnete Premium-Wanderweg „Saar-Hunsrück-Steig“, sowie die zugehörigen Traumschleifen. Diverse Radwege verlaufen in weiten Teilen parallel zur Bahnstrecke. Dank kostenlosem Fahrradtransport im Zug lassen sich individuelle Touren zusammenstellen.
Wir wünschen viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise mit dem Saar-Hunsrück-EXPRESS!
Sicherheit am Bahnübergang
Das Andreaskreuz gewährt der Eisenbahn am Bahnübergang Vorrang gegenüber dem Straßenverkehr. Leider gibt es bei Straßenverkehrsteilnehmern immer wieder Unsicherheiten bezüglich der genauen Bedeutung des Andreaskreuzes. Der Saar-Hunsrück EXPRESS startet nun eine Kampagne, die zum einen für die touristischen Verkehre wirbt, zum anderen dem Straßenverkehrsteilnehmer aber auch die Bedeutung des Andreaskreuzes wieder ins Gedächtnis rufen soll.
Entlang von Hunsrück- und Hochwaldbahn weisen seit heute Banner auf die touristischen Verkehre hin. Knapp 1/3 der Schriftfläche ist gelb hinterlegt und erklärt, das am Andreaskreuz der Schienenverkehr jederzeit Vorrang hat. Mit Absicht ist der Text möglichst knapp formuliert, da er im Vorbeifahren lesbar sein soll. Wir hoffen, dass durch diesen Hinweis der Straßenverkehrsteilnehmer das Andreaskreuz wieder bewusster wahrnimmt.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf hinweisen, welche Ge- und Verbote das Andreaskreuz laut StVO zum Ausdruck bringt:
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Fahrzeugführer müssen dem Schienenverkehr Vorrang gewähren.
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Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird.
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Fahrzeugführer dürfen vor und hinter diesem Zeichen
a) innerhalb geschlossener Ortschaften bis zu je 5 m,
b) außerhalb geschlossener Ortschaften bis zu je 50 m nicht parken.
(Quelle: StVO Anlage 2).
An Bahnübergängen, an denen die Sicht eingeschränkt ist, unterliegt übrigens oft auch die Bahn einer Geschwindigkeitsbeschränkung. Dennoch sollte man sich als Autofahrer von einem langsam fahrenden Schienenfahrzeug nicht verleiten lassen, noch “schnell drüber zu kommen”. Selbst der Bremsweg der von uns eingesetzten Leichttriebwagen ist nicht ausreichend, um sicher vor dem Bahnübergang zum Stehen zu kommen. Vielmehr dient die Geschwindigkeitsbegrenzung der Eisenbahn dazu, dem Straßenverkehrsteilnehmer ausreichend Zeit zu geben, den Bahnübergang einzusehen.
Unter besonderen Umständen kann es auch erforderlich sein, dass ein Bahnübergang mit Posten gesichert wird. D. h. das Zugpersonal muß vor dem Bahnübergang aussteigen und mit einer weiß-rot-weisen Fahne den Bahnübergang sperren, bevor der Zug ihn überquert. Aber auch hier gilt das oben genannte: Der Zug hällt nicht, um dem Straßenverkehrsteilnehmer Vorfahrt zu gewähren, sondern um mittels Postensicherung den Vorrang des Eisenbahnverkehrs sicherzustellen.
Unsere Banner werden natürlich nur so aufgestellt, dass Sie am Bahnübergang die Sicht nicht beeinträchtigen
Der Landesbetrieb für Straßenbau im Saarland begrüß unsere Kampangne ausdrücklich. Problemlos erhielten wir eine Sondergenehmigung, um unsere Banner auch außerorts nahe kritischer Bahnübergänge aufstellen zu dürfen. Denn gerade außerörtliche Straßen, die nur mit Andreaskreuz gesichert sind, erweisen sich immer wieder als neuralgische Kreuzungspunkte.
Leider verweigerte uns der LBM Trier selbige Ausnahmegenehmigungen für Rheinland-Pfalz, so dass wir hier Banner nur innerorts aufstellen dürfen. Die Gründe hierfür sind uns unverständlich.
Wir wünschen dem Saar-Hunsrück EXPRESS sowie natürlich allen Verkehrsteilnehmern eine unfallfreie Fahrt!
Eröffnungsfahrt Hunsrückbahn 2012
Dank der finanziellen Unterstützung durch den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord können 2012 auf der Hunsrückbahn deutlich mahr Fahrten angeboten werden. Der Beginn der Saison wurde mit einer kleinen Festveranstaltung gefeiert.
Am 27.04. fanden sich die geladenen Gäste in Morbach ein, um von dort die erste Fahrt der Saison nach Büchenbeuren anzutreten. Im Bürgermeisteramt Büchenbeuren erfolgten Grußworte des Geschäftsführers der HWB-Vergehrsgesellschaft Bernd Heinrichsmeyer und kurze Redebeiträge, u. a. von Dr. Thomas Geyer (Verbandsdirektor SPNV-Nord), Gregor Eibes (Landrat Bernkastel Wittlich) und Jutta Blatzheim-Roegler (MdB, Die Grünen). Tenor aller Redner war, dass mit der Förderung der Freizeitverkehre Morbach – Büchenbeuren zwar ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Hunsrückbahn erreicht sei, Ziel aber nur die Wiederinbetriebnahme der gesamten Hunsrückbahnstrecke bis Hermeskeil sein kann.
Mit Jutta Blatzheim-Roegler und Stephanie Nabinger konnten 2 Landtagsabgeordnete der Grünen im Hunsrück begrüßt werden. Frau Blatzheim-Roegler hat zur Veranstaltung einen kurzen Bericht auf ihrer Homepage veröffentlicht. Leider ist aus dem Verkehrsministerium keiner der eingeladenen Gäste erschienen.
Der Trierer Volksfreund hat über die Veranstaltung mit Presseartikel und Videobeitrag berichtet.
Am 1. Mai fand dann bei herrlichem Wetter der erste reguläre Fahrtag auf der Hunsrückbahn statt. Gleich am ersten Fahrtag nutzten mehrere Fahrgäste die Möglichkeit, von den verschiedenen Haltestellen des Saar-Hunsrück EXPRESS aus die Wanderwege der Region zu erkunden.
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